Grund- und Mittelschule Velden

Spannende Lesung einer Erfolgsautorin

von Roland Regahl

Janet Clark liest aus "Schweig still, süßer Mund"

In einer spannenden Lesung stellte die Münchener Erfolgsautorin Janet Clark ihren ersten Jugendthriller "Schweig still, süßer Mund" den Veldener Mittelschülern vor. Dabei verstand sie es, die Kinder und Jugendlichen in ihren Bann zu ziehen.

Die 1967 in München geborene Janet Clark arbeitete als wissenschaftliche Assistentin, Universitätsprofessorin, Geschäftsführerin und Marketingleiterin zwölf Jahre lang im Ausland, unter anderem in England. Seither wohnt sie wieder in ihrer Geburtstadt und kann mittlerweile von ihren Büchern leben. In ihrem Jugendbuchdebüt "Schweig still, süßer Mund" geht es um Castingsshows, Cybermobbing und eine Entführung, wobei sie auch persönliche Erfahrungen verarbeitet. Das mit roten Rosen gestaltete, vom Verlag ausgearbeitete Cover wollte der Autorin zunächst überhaupt nicht gefallen, erinnert doch außer dem schwarzen Rand und der Genrebezeichnung nichts an einen Thriller. Aber genau dieses Cover weckte Interesse, sodass ihr Erstlingswerk zu einem Bestseller wurde.

In dem Buch geht es um Jana, deren seit Kindergartenzeiten beste Freundin Ella kurz vor dem Abitur spurlos verschwunden ist. Die Polizei glaubt nicht an ein Verbrechen und unternimmt wegen Ellas Volljährigkeit nichts. Jana kann nicht glauben, dass sich ihre Freundin einfach aus dem Staub gemacht hat und beginnt selbst zu recherchieren. Zusammen mit ihrer Schwester Miriam und Schulfreund Fabian bedient sie sich aller technischen Mittel wie der Website "wo-ist-ella.de", Facebook-Aufrufen oder der Verteilung von Flyers. Bei ihrer Suche erfährt Jana, dass sich Ella in letzter Zeit stark verändert hat und in zwielichtigen Kreisen verkehrt ist. Trotz aller Zweifel an der Freundschaft überwiegt stets die Sorge um Ella. Bei ihren zum Teil naiven Recherchen gerät sie schließlich selbst in Gefahr. Selbstverständlich erfahren die Zuhörer das Ende und die Auflösung der Geschichte während der jederzeit spannenden Lesung nicht.

Die Schüller stellten zum Schluss etliche Fragen an die Erfolgsautorin und ließen sich Autogramme geben.

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