Grund- und Mittelschule Velden

In schwindelnden Höhen und unter Tage

von Roland Regahl

Die 4. Klassen verbrachten erlebnisreiche Tage im Sportcamp Inzell

Viele Kinder, viele Koffer, viele Kuscheltiere - trotz Maifeiertag herrschte auf dem Schulhof in Velden emsiges Treiben, als eine quirlige Reisegruppe aus 63 Viertklässlern ins Abenteuer ‚Schullandheim‘ startete. Die Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte genossen in Inzell, wo der Bayerische Landes-Sportverband ein Sportcamp betreibt, drei unbeschwerte und erlebnisreiche Tage.

Die Kinder logierten als Hausbesitzer auf Zeit in idyllisch gelegenen Blockhütten, im Hintergrund die Chiemgauer Berge, vor den Türen das weitläufige Areal des Sportcamps mit Volleyball- und Fußballfeldern, Slacklines und Tischtennisplatten. Die Tage im Camp standen ganz im Zeichen des Sports: Kopfüber und fast gestreckt standen die Kinder beim Turnen mit dem Rhönrad auf den Brettern, beim High-Ball (eine Mischung aus Trampolinspringen und Basketball) sprangen sie mit ihren Freunden um die Wette und kräftige Luftsprünge waren auch auf dem Airtramp zu sehen. Zu sportlicher Höchstform liefen die Viertklässler allerdings beim Klettern auf: Gesichert mit Klettergurt und Seil und unter fachkundiger Anleitung der Sportlehrer des Camps hangelten sie sich von einem bunten Griff zum nächsten und kletterten an der 14 Meter hohen Kletterwand in verschiedenen Schwierigkeitsgraden hinauf in schwindelnde Höhen.

Begeistert waren die Kinder auch von den Ausflugszielen. Eingekleidet in Bergmann-Overalls fuhren die Grundschüler im Salzbergwerk in Berchtesgaden mit der Grubenbahn und einem fröhlichen „Glück auf!“ in den Stollen des Bergwerkes ein und gelangten so in die geheimnisvolle Welt der Bergleute. Über Treppen und Stege ging es abenteuerlich von einem alten Salzabbauraum in den nächsten. Wer sich traute, der flitzte über zwei lange Bergmannsrutschen in tiefergelegene Höhlen hinab zum unterirdischen Spiegelsee und zu leuchtenden Kristallen.

Beim Besuch der Adelholzener Alpenquellen staunten die Kinder über die traditionsreiche Unternehmensgeschichte und die innovativen Abfüllanlagen. Das Quellwasser für die Produktion stammt aus einer durch Naturkräfte geschaffenen Geologie, die sich in der Eiszeit vor etwa 25 000 Jahren formierte. Durch große Fensterscheiben konnte man beobachten, wie die Produkte mithilfe modernster Technologien in PET und Glas abgefüllt werden.

Die Abende verbrachte man bei flippigem Tanz in der hauseigenen Disco und einmal bei einem großen „Spiel ohne Grenzen“, an dem alle im Camp anwesenden Schulen teilnahmen. Dabei bewiesen die Veldener Buben der 4c viel Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Teamgeist, sodass sie bei 26 teilnehmenden Mannschaften am Ende mit einem beachtlichen 6. Platz aus dem Wettbewerb hervorgingen.

Die Klassenleiter Maximilian Keil (4a), Martina Halser (4b), Iris Lautenbacher (4c) und die betreuenden Lehrkräfte Edith Häußler, Ulrike Eichner und Rosi Lechner könnten noch mehr von ihrer reiselustigen Gruppe erzählen – aber nur so viel sei verraten: Mit ihrer guten Laune und ihrem Humor sorgten die Veldener Schüler für eine fröhlich-ausgelassene Stimmung im Sportcamp Inzell.

 

 

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